Иностранная филология: язык, литература, образованиеЭМОЦИОНАЛ ТАЪСИРИ, Даниева М.Дж.2019
Структурный анализ глаголов-частиц
K.Mamadjanova (Magister SamSIFL)
Современные лингвистические исследования: зарубежный опыт, перспективные исследования и инновационные методы преподавания языков · 1997
Аннотация
В предлагаемой статье рассматриваются точки зрения различных лингвистов по проблеме определения морфологического статуса приставочных глаголов в разрезе комбинаций «Преверб + глагол». Особое внимание уделяется позиции А. Lüdeling, которая основана на структуральном анализе рассматриваемой проблемы. Ключевые слова: Partikelverben, Partikel-Verb- Kombinationen, Worttypen, „Kontaktkompositum“ Adverbien, Adjektiven, Präpositionaladverbien, „preverb-verb- constructions“. Hundsnurscher (1997) bezeichnet als Kern der Forschung im Feld von Partikelverben die Frage, um welchen Worttypen es sich morphologisch gesehen bei Partikel-Verb- Kombinationen wie in ‘ich mache das Licht aus’ handelt. Jacob Grimm ist, so Hundsnurscher, noch der Ansicht, dass es sich bei trennbaren Partikelverben um eine „unvollendete composition“ handelt (Hundsnurscher 1997: 1), eine „wahre composition“ sei hingegen erst in Gestalt einer untrennbaren Variante erreicht. So sieht Grimm die trennbare Auftretensform komplexer Verben als Zwischenstadium auf dem Weg der sprachlichen Evolution zu einer festen Verbindung, also einer „wahren composition“. Auch später vertreten noch eine ganze Reihe Sprachwissenschaftler zum Teil ähnliche Sichtweisen, wie Hundsnurscher zusammenfasst: Hermann Paul sieht keinen Unterschied unter den so genannten unfesten Verbindungen und stellt fest, dass ausschlaggebend sei, dass nur von festen Zusammensetzungen substantivische Ableitungen vorliegen. Wilhelm Wilmans spricht von Halbcomposita, deren Einheit ausschließlich in der Bedeutung liege. Karl Brugmann differenziert hingegen zwischen Kontaktkomposita und Distanzkomposita, deren äußere Erscheinungsform aber keinen wesentlichen Einfluss auf den Inhalt nimmt; Walter Henzen spricht ebenfalls von „unfest zusammengesetzten Verben, die sich gleichsam erst auf dem Wege zur Komposition befinden“ (Henzen 1965, in: Hundsnürscher 1997: 3) – die Uneinigkeit ist also groß (Vgl. ebenda)! Die weit verbreitete Annahme, es liege bei trennbaren Partikelverben eine Art Unfertigkeit vor, ist zumindest dahingehend erstaunlich, als dass bereits im Althochdeutschen Partikel- Verb-Verbindungen auftraten, die sich bis heute eben nicht zu einem „Kontaktkompositum“ bzw. einer „wahren composition“ entwickelt haben. Ähnlich werden bereits seit dem Mittelhochdeutschen sechs untrennbare Partikeln ausgemacht, zu denen bislang keine der trennbaren Partikeln hinzugekommen ist (Vgl. ebenda). Sollte also eine Entwicklung dahingehend vorliegen, dass sich trennbare Partikelverben zu untrennbaren Konstruktionen verbinden, so ist dieses Sprachwandelphänomen mit den zur Verfügung stehenden diachronischen Mitteln nicht zu belegen und darf in Frage gestellt werden. Bezüglich der Frage, was denn im Rahmen der offensichtlich eher intuitiven Bezeichnung Partikelverb mögliche Präverbien sind, beschreibt Lüdeling (2001: 9 f.) drei Positionen: a) Partikelverben sind trennbare komplexe Verben, deren Präverb zu einer beliebigen syntaktischen Kategorie gehören kann wie in klavierspielen oder spazierengehen. Die meisten deutschen Grammatiken und Wörterbücher vertreten diese Auffassung. b) Die Partikeln der so genannten Partikelverben sind intransitive Präpositionen. Diese Position verlangt eine streng syntaktische Analyse auf der einen sowie eine morphologische Analyse auf der anderen Seite. 57 c) Die dritte Position ist laut Lüdeling eine, die implizit häufig vorausgesetzt wird: Es gibt eine Gruppe von Partikeln, die sich aus Adverbien, Adjektiven und/oder Präpositionen herausgebildet haben (z. B. ab, an, auf, aus, bei, ein, los, nach, vor, zu/durch, über, um, unter, wider). Oft wird dieser Ansicht folgend auch die komplette Gruppe der Präpositionaladverbien ebenso wie mit Adjektiven homophone Präverbien als Partikeln beurteilt. Weiterhin nimmt Lüdeling an, dass mit nominal und verbal geprägten Präverbien versehene trennbare komplexe Verben keine gemeinsame Klasse mit solchen mit präpositionalen, adjektivischen oder adverbialen Präverbien bilden. Weil diese beiden Typen trennbarer komplexer Verben keinerlei einheitliches Verhalten aufweisen, können sie auch nicht nach einem einheitlichen Muster analysiert werden. Die eingeschränkte Produktivität in der Bildung von nominalen und verbalen trennbaren komplexen Verben und die Tatsache, dass sie keine Grundlage für weiterführende Wortbildungsprozesse bieten (*staubsaugbar, * spazierenführbar) legen demnach nahe, dass sie sich strukturell von Konstruktionen mit präpositionalen, adjektivischen oder adverbialen Präverbien unterscheiden. Dies führt nach Lüdelings Argumentation dazu, dass nominale und verbale trennbare komplexe Verben starke strukturelle und semantische Unterschiede zu „preverb-verb-constructions“ (PVC) aufweisen und demnach nicht gemeinsam mit diesen im Rahmen ihrer Arbeit behandelt werden. Es werden in Lüdelings Untersuchung also nur solche komplexen Verben berücksichtigt, die aus einem Präverb und einem Verb bestehen, bei denen das Präverb weder einen nomina
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«В предлагаемой статье рассматриваются точки зрения различных лингвистов по проблеме определения морфологического статуса приставочных глаголов в разрезе комбинаций «Преверб + глагол».»
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Демо-превьюВ предлагаемой статье рассматриваются точки зрения различных лингвистов по проблеме определения морфологического статуса приставочных глаголов в разрезе комбинаций «Преверб + глагол». Полный текст публикации CiteX не хранит — доступ к первоисточнику открывается по DOI согласно лицензии издателя и выбранному плану.
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- Тип
- Журнал
- Страна
- Узбекистан
- Ключевые слова
- Partikelverben, Partikel-Verb- Kombinationen, Worttypen, типы слов, Präpositionaladverbien, преглагол-глагол-конструкции, прилагательные, Контактное соединение наречия, Kontaktkompositum Adverbien, Adjektiven, preverb-verb- constructions, глаголы-частицы, сочетания глаголов-частиц, репозиционные наречия
Смежные источники
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